low-carb klopse

dank der verwendeten hühnerbrust (vom huhn) ist dieses rezept nicht nur low-carb, sondern auch low-fat.

low-carb klopse

zutaten:

ca. 400 g hühnerbrust (vom huhn), ca. 100 g linsensprossen, petersilie, salz, pfeffer, muskatnuss, sternanispulver

zubereitung:

die linsensprossen in etwas wasser für ca. zehn minuten garen, abkühlen lassen, überschüssige flüssigkeit abgiessen und anschliessend mit dem zauberstab pürieren. die hühnerbrust (nicht vom gänsegeier!) durch den fleischwolf drehen und zum linsenpüree geben. gewürzt wird mit salz, pfeffer, sternanispulver, muskatnuss und etwas kleingehackter petersilie. nun wird das ganze zu einer teigigen masse verrührt und daraus die klopse geformt. diese wandern für ca. 20 minuten in leicht kochendes salzwasser, bis sie oben schwimmen. alternativ kann man sie auch in gemüsebrühe garen.

die low-carb klopse eignen sich als einlage für suppen, oder können zu gemüse gereicht werden.

anstatt klopse kann man aus der masse auch frikadellen formen und diese in etwas butter anbrutzeln.

low-carb-frikadelle.jpg

low-carb spätzle „schwäbisch mammele“

das spätzle und low-carb kein widerspruch in sich sein müssen, beweist die variante aus hühnerbrust (vom huhn) und eiern.

low-carb spaetzle

zutaten:

hühnerbrust (vom huhn), eier, salz, pfeffer, wasser

zubereitung:

die hühnerbrust (vom huhn) durch den fleischwolf drehen und anschliessend mit den eiern vermischen. ich habe auf 450 gramm hühnerbrust (vom huhn) drei eier verwendet. etwas salz hinzugeben und das ganze mit dem pürrierstab zu einer teigig-flüssigen masse verarbeiten. dieser teig kommt nun in die spätzlespresse und wandert für ca. fünf bis zehn minuten in heisses, jedoch nicht kochendes wasser. gelegentliches vorsichtiges rühren verhindert ein zusammenkleben der low-carb spätzle.

die low-carb spätzle sind etwas trockener als ihre kohlenhydrathaltigen vorbilder, was sie zur verwendung als käsespätzle nur bedingt eignet. sie harmonieren aber hervorragend mit linsen. ob sie sich auch von hand schaben lassen, kann ich leider nicht sagen, denn daran habe ich mich seit meiner schulzeit nicht mehr versucht.

fenchel-huhn

auch wenn sich am fenchel die geschmäcker scheiden, ich liebe ihn und würde ihn sogar futtern, wäre er nicht low-carb. mit einem kohlenhydrat-anteil von ca. sieben prozent ist er dies jedoch. bei mir kommt er bevorzugt roh auf den tisch, für dieses low-carb rezept habe ich einmal die gedünstete variante verwendet.

low-carb rezept für hühnchen mit fenchel und kokosmilch

zutaten:

hühnerschlegel (vom huhn), fenchel (ich habe für drei schlegel eine grosse knolle verwendet), gekörnte gemüsebrühe, kokosmilch, knoblauch (eine zehe), sesamöl, salz, kurkuma, sternanispulver

zubereitung:

die hühnerschlegel (vom huhn) in der gemüsebrühe weichelich weich garen, abkühlen lassen, von der haut befreien und fein zerlegen. den fenchel schneiden und anschliessend mit dem gurkenhobel in feine streifen raspeln. nun werden fenchel und knoblauch im sesamöl angeschwitzt, bis die gewünschte bissfeste erreicht ist. bei mir darf es in der regel etwas fester sein, in diesem fall bildete der knackige fenchel einen schönen kontrast zum zarten hühnerfleisch (vom huhn).

jetzt wird das hühnerfleisch (vom huhn) untergehoben und das ganze mit einem kräftigen schluck kokosmilch (hier ca. 100 ml) abgelöscht. abgeschmeckt wird mit salz, kurkuma (oder curry) und dem sternanispulver.

knusper kotelett mit low-carb panade

sesam, mit ca. 10 % kohlenhydraten durchaus low-carb, ist nicht nur eine gute alternative zur klassischen panade mit semmelbröseln, es verleiht der bratware auch noch den gewissen knusper.

kotelett mit low-carb panade

zutaten:

kotelett, sesam, ei, salz, pfeffer, butterschmalz

zubereitung:

die vorgehensweise beim panieren des koteletts entspricht der bei der klassischen panade. es wird lediglich auf das mehlieren verzichtet und anstatt der kohlenhydratreichen semmelbrösel kommt sesam zum einsatz. beim braten gilt es zu beachten, dass die sesamkörner nicht zu dunkel werden, denn dies kann zu einem bitteren geschmack führen. aus diesem grund habe ich das knusper kotelett nur ganz kurz heiss angebraten und es anschliessend noch für einige minuten auf mittlerer stufe weiter gegart.

putenschnitzel mit leberwurst-pilz-ragout

putenfleisch ist nicht nur low-carb, sondern auch low-fat. letzteres lässt sich schmackhaft ändern, wenn man ein leberwurst-pilz-ragout dazu reicht.

low-carb rezept für putenschnitzel mit leberwurst-pilz-ragout

zutaten:

putenschnitzel (vom puter), pfälzer leberwurst, braune champignons, ziegenmilch, salz, pfeffer, kräutermischung (gefroren), butterschmalz

zubereitung

die champignons putzen und in dünne scheiben schneiden. das putenschnitzel (vom puter) salzen, pfeffern, anbraten und warm stellen. das verbleibende bratfett nicht wegschütten, denn hier werden die champignons angebraten und mit einem guten schuss ziegenmilch abelöscht. anschliessend kann – bei mittlerer hitze – die leberwurst untergehoben werden. je nach gewünschter konsitenz noch etwas ziegenmilch hinzugeben. abgerundet wird das leberwurst-pilz-ragout mit frisch gemahlenem pfeffer und den kräutern.

da die leberwurst von natur aus schon ordentlich schmackes mitbringt, bedarf das ragout keiner weiteren gewürzgaben.

low-carb chips

mit einem ca. 40 %igen kohlenhydratanteil sind kartoffelchips so überhaupt nicht low-carb. vor allem ihre appetitanregende wirkung macht den genuss zu einer echten kalorienschlacht. wer trotzdem nicht auf das knabbern verzichten möchte, kann auf schweinekrustenchips zurückgreifen. der kohlenhydratanteil dieser low-carb chips liegt bei ca. einem prozent. in sachen gesamtkalorien sind sie ähnlich üppig wie das kartoffelige original.

an den geschmack der schweinekrustenchips muss man sich jedoch gewöhnen. auf den ersten biss fand ich sie eher sub-lecker und dachte mir: so müssen schuhsohlen schmecken. mit jedem weiteren chip trat dann jedoch der prozess der gewöhnung ein. da sie um einiges dicker sind als ihre „normalen“ verwandten, krachen sie beim beissen ziemlich laut, was z. b. beim fernsehen durchaus störend wirken kann.

hergestellt werden diese low-carb chips aus unter hitze aufgeblasenen schweineschwarten, fett scheint dabei nicht zum einsatz zu kommen.

low-carb gnocchis

auch auf gnocchis muss man in der low-carb ernährung nicht verzichten, denn man kann die kartoffeln durch hühnerbrust (vom huhn) ersetzen. die low-carb gnocchis sind zwar nicht ganz so fluffich wie die kohlenhydrathaltige variante, geschmacklich jedoch können sie mithalten.

low-carb gnocchis

zutaten:

hühnerbrust, parmesankäse, salz, pfeffer, muskatnuss

zubereitung:

die hühnerbrust (vom huhn) durch den fleischwolf drehen und den parmesankäse fein reiben. ich habe auf 330 g hühnerbrust (vom huhn) 50 g parmesan verwendet. das ganze mit etwas salz, pfeffer, sowie muskatnuss würzen und zu einer teigigen masse verarbeiten. ist diese zu weich, kann noch parmesan hinzugegeben werden.

die low-carb gnocchis formen und in köchelndes salzwasser geben. wenn sie nach ca. 5 bis zehn minuten oben schwimmen, sind sie verzehrbereit.

anrichten kann man die low-carb gnocchis mit pesto oder tomatensosse.

low-carb pürree

auch auf ein leckerliches pürree muss man in der low-carb ernährung nicht verzichten, solange keine kartoffeln mit ihren bösen, bösen kohlenhydraten zum einsatz kommen. u. a. eignen sich zum pürrieren karotten und kohlgemüse.

low-carb pürree

zutaten:

chinakohl, butter, schlagsahne, gekörnte gemüsebrühe, knoblauch, kümmel, sternanispulver, muskatnuss, pfeffer

zubereitung:

den chinakohl (ohne die dicken blattadern) in dünne streifen schneiden und mit dem knoblauch in etwas butter glasig dünsten. die schlagsahne unterheben und das ganze mit der gekörnten gemüsebrühe sowie den anderen gewürzen abschmecken. nun wandert die masse entweder in den mixer oder wird heftigst mit dem zauberstab bearbeitet. im mixer wird das low-carb pürree m. e. jedoch feiner.

low-carb knödel

knödel und low-carb gehen nicht wirklich zusammen. man kann jedoch den kohlehydratanteil im knödel durch den einsatz von hackfleisch reduzieren. das befriedigende gefühl der sünde, welches einen nach dem genuss eines hefe- oder semmelknödels wohlig durchfährt, bleibt einem jedoch bei der low-carb-variante verwehrt.

aber sie kommt geschmacklich an einen knödel heran und bringt, dank des vollkornbrots, auch noch eine gute portion ballaststoffe mit.

low-carb knoedel

zutaten:

300 g gemischtes hackfleisch, 200 g vollkornbrot, milch, 2 kleine eier, petersilie, salz, pfeffer, muskatnuss, oregano, gemüsebrühe

zubereitung

das vollkornbrot zerkleinern und mit milch übergiessen, sodass es sich gerade vollsaugen kann. anschliessend wird das ganze tüchtig mit dem stabmixer bearbeitet. das hackfleisch, die klein gehackte petersilie, die eier, sowie die gewürze dazu geben und zu einer teigigen masse verkneten.

die knödel formn, diese dürfen nun in der gemüsebrühe – je nach grösse – für ca. 20 bis 30 minuten auf mittlerer stufe köcheln.

rührei mit leberwurst

dieses low-carb rezept aus der rubrik „katerfrühstück“ klingt zwar sehr deftig, in der richtigen mischung jedoch ist es eine leckerliche sache. ausprobiert habe ich beide varianten, mit grober und halbgrober leberwurst, eine grobe leberwurst eignet sich m. e. allerdiedings besser.

low-carb rezept für rührei mit leberwurst

zutaten:

70 g grobe oder halbgrobe leberwurst, 4 eier (grösse l), salz, pfeffer, muskatnuss, petersilie

zubereitung:

die eier verschlagen, die gehackte petersilie unterheben und die masse mit salz, pfeffer und muskatnuss würzen. da die leberwurst schon ein gutes pörtiönchen salz mitbringt, kann man beim würzen des ei etwas sparsamer damit umgehen. anschliessend wird die leberwurst in der heissen pfanne ausgelassen, die eimasse kommt hinzu und darf unter rühren bei mittlerer hitze stocken.