brühwürfel, gemüsebrühe & co.

an den bereits angejährten rezepten auf dieser seite kann man es unschwer erkennen, auch ich habe in der vergangenheit gerne mal zu brühwürfel, gemüsebrühe & co. gegriffen. das ich das mittlerweile weitestgehend abgestellt habe, hat die folgenden gründe:

zum einen stört mich der uniformierte, teilweise sogar überwürzte geschmack und zum anderen können diese dinger appetitanregend wirken.

denn wenn ihnen kein mononatriumglutamat (e 621) zugesetzt wurde, dann enthalten sie doch zumindest (glutamathaltiges) hefeextrakt.

muss es dennoch mal schnell gehen, z. b. in der mittagsspause im büro, dann verwende ich dieses produkt:

gemüsebrühwürfel

es hat ein mildes aroma und schmeckt nicht so superhefig wie einige der anderen bioprodukte.

anstatt flüssiger würze, kommt bei mir sojasosse zum einsatz, die sich zum abrunden von vielen gerichten eignet. ansonsten mache ich es mir auf die klassische art: gemüse anbrutzeln, gerne in kombination mit etwas speck.

sojasosse

vitakürbis backmischung (erdschwalbe)

das ein kohlenhydratarmes brot nicht unbedingt mit einer langen liste von zusätzen aufwarten muss, beweist die vitakürbis backmischung von erdschwalbe. die besteht aus mandelmehl, lein-/sesamsaat, weizengluten („klebereiweiß“), kürbis-/sonnenblumenkernen und trockenbackhefe.

diese mixtur führt zu einem kohlenhydratanteil von gerade mal 4,2 % (1342 kj/321 kcal je 100 g).

low carb brot

in sachen konsistenz kommt dieses low-carb brot dem „normalen“ sehr nahe, sie ähnelt der von vollkornbrot mit ganzen körnern. es schmeckt lecker und sättigt langanhaltend.

die zubereitung ist einfach – wie man an den bildern unschwer erkennen kann. eine anleitung ist hinter dem link oben im text zu finden.

brotteig

backform

vitakuerbis

kaesebrot

protein-reis (ac-s)

reisersatz der firma ac-s mit ca. 14 g kohlenhydrate auf 100 g, bestehend aus sojaproteinsolat, weizenmehl, weizengluten, eialbumin, weizenprotein und ballaststoffen. brennwert: 1360 kj/320 kcal auf 100 g

protein-reis

der protein-reis lässt sich wie die kohlenhydrathaltige variante zubereiten, seine garzeit beträgt ca. 30 minuten (verhältnis trockenprodukt/wasser: 1:2).

in sachen konsistenz ist er dem „echten“ sehr ähnlich. geschmacklich würde ich ihn als eher neutral, mit einer leichten sojanote bezeichnen. in kombination mit einem leckeren sößchen oder pesto, ist der protein-reis aber durchaus eine alltagstaugliche alternative.

low-carb spaghetti (dreamfields)

mittlerweile befinde ich mich im siebten jahr low-carb und bin die ganze zeit auch ohne produkte aus der tüte klargekommen. damit das nicht immer so bleibt, habe ich jetzt mal eine lieferung pasta, fertigkuchenmischung, kekse und co. kommen lassen. meine erfahrungen damit werde ich in nächster zeit hier präsentieren.

etwas irritiert war ich über den kohlenhydratgehalt meines ersten testobjekts, den spaghetti des us-anbieters dreamfields. denn die kommen doch tatsächlich mit 73,21 g carbs auf 100 g trockenware daher. zum vergleich, handelsübliche hartweizennudeln enthalten ca. 71 g kohlenhydrate auf 100 g.

der trick hierbei soll sein, dass nicht alle enthaltenen kohlenhydrate verdaulich sind. denn bei der herstellung werden sie angeblich durch ein „nahrungsfaser-gel verkapselt“. was immer das auch sein mag. das scheint aber nur zu funktionieren, wenn eine kochzeit von zehn minuten nicht überschritten wird.

wie auch die klassische pasta, basieren die low-carb spaghetti von dreamfields hautpsächlich auf hartweizengrieß. sie enthalten zudem aber auch noch so leckereien wie inulin, guarkernmehl, xanthan-gummi, carrageen …

low carb spaghetti

… pektin, weizengluten, kaliumchlorid und sorbit.

zubereiten kann man sie wie jede andere nudel auch. geschmacklich und in sachen konsistenz konnte ich keinen unterschied zu „normaler“ pasta feststellen. preislich schlagen sie mit 85 cent je 100 g zu buche.

ich hatte zwar den eindruck, dass sie langanhaltend sättigen, kann das aber nicht anhand eines vergleichs mit der klassischen variante belegen.

schokolade und low-carb

durch ihren hohen zuckeranteil wirkt „normale“ schokolade (vollmilch ca. 55 % kh) nicht nur sofort beim futtern appetitanregend, nach dem genuss steigt der blutzuckerspiegel relativ schnell wieder an und man bekommt erneut lust auf die sündige süßerei. so ähnlich verhält sich das übrigens auch mit diätschokolade, die je nach verwendetem zuckeraustauschstoff dennoch einen kohlenhydratanteil zwischen 30 und 50 % haben kann.

schokolade

wer trotz low-carb nicht auf den gelegentlichen schokoladengenuss verzichten möchte, sollte es mal mit den zartbittrigen versuchen, die einen kakaoanteil von 90 % (ca. 14 % kh) bis 99 % (ca. 8 % kh) enthalten. sie sind zwar auch gezuckert, schmecken aber in der grundnote eher bitter und nach kakao. selbstverfreilich sind sie auch nicht ganz so cremig wie z. b. vollmilchschokolade.

vor allem an den geschmack und die konsistenz der bitterschokolade mit einem kakaoanteil von 99 % muss man sich erst gewöhnen. einfacher gelingt der einstieg mit der 90%igen variante.

mit ca. 530 kcal (99 %) und 590 kcal (90 %) auf 100 g bieten die bitteren jedoch keine kalorienersparniss gegenüber z. b. vollmilchschokolade (ca. 548 kcal/100 g).

ketchup

warum einige hersteller ihr ketchup so stark zuckern, dass es eher wie konfitüre schmeckt, ist mir ein rätsel. von den stark essiglastigen billigmarken mal ganz abgesehen. denn für mein empfinden reicht die grundsüße, die tomaten mitbringen völlig aus.

ketchup

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rhabarberkompott

mit seinen gut 1,5 % kohlenhydraten auf 100 g ist rhabarber very low-carb. so schmeckt er allerdiedings auch, nämlich sauer. seine säure kann man ohne die zugabe von zucker nicht abmildern. aus diesem grund habe ich dem kompott noch ein paar andere früchte beigemischt. sein kohlenhydrat-anteil liegt bei ca. 6 % und es schmeckt leicht sauer – zumindest für meine zuckerentwöhnten geschmacksknospen.

rhabarberkompott

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