geflügelsalat

dem heißhunger auf kohlenhydrate kann man vorbeugen, indem man sie gelegentlich sparsam einsetzt. obwohl ich für diesen geflügelsalat vollkorn farfalle verwendet habe, hat er nur 10 g kohlenhydrate auf 100 g. es handelt sich hier übrigens um ein aaet-rezept (= alles aus einem topf). d. h., man wird nicht für 10 minuten genuss mit einer stunde spülen bestraft. zumindest wenn man wie ich sein leben ohne eine spülmaschine fristen muss.

geflügelsalat

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pochierte schweinelende mit senf-cognac-soße

beim pochieren handelt es sich um eine niedergarmethode, bei der man das gargut für einige zeit in heißem, jedoch nicht kochendem wasser ziehen lässt. es eignet sich sehr gut zum schnelleinlegen von fleisch.

der gesamtkohlenhydratanteil der soße beträgt ca. 10 g (≈ 2,5 g auf 100 ml). die schweinelende enthält die ungeliebten appetitanreger nicht.

pochierte schweinelende

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konjak (konnyaku)

aufgrund ihres niedrigen brennwerts und des geringen kohlenhydratanteils, werden die produkte aus konnyaku (japanisch = konjak) in der low-carb-szene immer beliebter. hergestellt werden sie aus der sog. konjakwurzel, dabei handelt es sich um die knolle von amorphophallus konjac.

shirataki
shirataki (konjak nudeln)

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topinambur-stampf

mit ihren gerade mal 4 g kohlenhydraten je 100 g, eignet sich die topinambur hervorragend als kartoffelersatz. sie ist übrigens nah mit der sonnenblume (helianthus annuus) verwandt und kann auch in unseren breiten im garten angebaut werden. das aroma würde ich als mild nussig/erdig beschreiben.

topinambur-stampf

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pseudo sushi (maki)

bei maki handelt es sich um das gerollte sushi. dabei werden der reis und die entsprechende füllung in nori (blätter bestehend aus getrockneten und gerösteten algen) eingerollt. die kohlenhydratreduzierte alternative kann man herstellen, indem man den reis durch hühnerfleisch ersetzt.

sushi

ich habe dafür hühnerschlegel verwendet. die wurden in einem sud aus wasser, apfelessig, sojasoße, salz, zucker, pfeffer, curry, sternanispulver und koriandersamen gekocht. das dauert ca. 45 minuten.

anschließend lässt man sie abkühlen und entfernt die haut. dann wird das fleisch von den knochen gelöst und klein gezupft.

pseudo-sushi

das fleisch von einem hühnerschlegel reicht für ein algenblatt. als füllung habe ich salatgurkenstreifen und remoulade verwendet.

das befüllen und rollen entspricht der kohlenhydrathaltigen variante. eine anleitung zum rollen habe ich hier gefunden.

die glatte seite des nori sollte nach unten zeigen. damit die rolle zusammenhält, habe ich den oberen rand des algeblatts mit etwas wasser befeuchtet.

gegessen werden die pseudo makis wie die normalen, also mit sojasosse und marsmännchensperma wasabi.

als getränk dazu kann ich bancha tee empfehlen. dabei handelt es sich um einen koffeinarmen grüntee mit einer rauchig/holzigen note.

natürliche, naturidentische und künstliche aromastoffe

süßspeisen und das kochen mit sehr wenig, bzw. ohne kohlenhydrate passen auf den ersten blick nicht zusammen. ausser man ist nicht päpstlicher als der papst und gönnt sich gelegentlich mal gezuckertes.

eine fruchtige orangencreme lässt sich sehr gut aus dem abrieb der schale herstellen. was aber geschieht mit dem fruchtfleisch? entsorgt man es? wenn sich im haushalt keine anderen verwerter finden, dann steht man vor dieser frage.

orangen-vanille-aroma

wie für soviele dinge des täglichen lebens, bietet die industrie auch hier eine lösung: aromen. die unten abgebildete creme besteht lediglich aus mascarpone und natürlichem orangenaroma. sie hat sogar halbwegs lecker geschmeckt.

orangencreme

wenn man diese aromastoffe verwendet und etwas darauf achtet was man isst, dann sollte man wissen, was sich hinter den einzelnen begriffen verbirgt. hier mal die wichtigsten:

natürliches aroma

die bestandteile dieser aromen müssen von natürlicher, also pflanzlicher, pilzlicher oder tierischer herkunft sein. dies muss aber nicht bedeuten, dass was nach apfel schmeckt, auch wirklich apfel enthält. ausser die entsprechende frucht ist in der bezeichnung enthalten, wie z. b. beim natürlichen orangenaroma. für seine herstellung werden orangenschalen verwendet.

naturidentisches aroma

Naturidentische Aromen: Bedeutet in Deutschland, dass Substanzen, die als Aromastoffe zugegeben wurden, mit (irgend)einer in der Natur vorkommenden pflanzlichen oder tierischen Substanz chemisch identisch sind, aber auf künstliche Weise hergestellt wurden. (quelle: wikipedia)

künstliches aroma

dabei handelt es sich um chemisch hergestellte aromastoffe.

mein fazit

ich werde auch weiterhin auf den einsatz von industriell hergestellten aromen verzichten, ganz gleich ob natürlicher herkunft oder nicht. denn sie sind tot, also bieten keinen mehrwert, wie vitamine, mineralstoffe, sekundäre pflanzenstoffe. in meine orangecreme kommt also auch in zukunft frisch gepresster saft, auf die paar kohlenhydrätchen sche… ich.

das restliche orangenöl ist übrigens anstatt von weichspüler in die waschmaschine gewandert.