himbeergrütze

das die himbeere ein nicht allzu kohlenhydrathaltiger öbstchen ist, habe ich auf dieser seite des öfteren erwähnt. wer sich nicht an ihren feinen samen stört, bzw. bereit ist, sie durch ein sieb zu passieren, kann aus ihr mild saure „süß“speisen zaubern.

himbeergrütze

für diese himbeergrütze habe ich konjakmehl als geliermittel verwendet. es enthält nur knapp 3 % kohlenhydrate und so gut wie keine kalorien. weitere infos dazu gibt es hier. es kann natürlich auch sofortgelatine zum einsatz kommen, dieses produkt enthält laut herstellerangaben ebenfalls wenig kohlenhydrate. getestet habe ich es aber noch nicht.

das berechnen des kohlenhydratanteils von 3 g/100 g, hat mich bei diesem rezept (ausnahmsweise) nicht fast in den wahnsinn getrieben. vielleicht lag es daran, dass ich mir zuvor ein gutes schlückchen von dem hier verwendeten weinbrand (ca. 2 g kh/100 g) gegönnt habe.

himbeergrütze: zutaten und zubereitung

  1. himbeeren (500 g)
  2. wasser (500 ml)
  3. früchtetee hagebutte/hibiskus (2 beutel)
  4. weinbrand (10 ml)
  5. konjakmehl (10 g)

das wasser zum kochen bringen, den topf vom herd nehmen, die teebeutel darin für ca. fünf minuten ziehen lassen und anschließend gut ausdrücken.

den weinbrand und eine hälfte der himbeeren in den tee geben und das ganze kurz aufkochen lassen. das konjakmehl unterheben, den topf vom herd nehmen und die restlichen himbeeren dazugeben.

dann kommt die himbeergrütze in die schälchen/gläser und darf für einige stunden im kühlschrank ruhen.

sie mundet übrigens sehr lecker in kombination mit ungesüßter schlagsahne.

tipp: der hagebutte-hibiskus-tee schmeckt angenehm fruchtig und das ganz ohne zucker. man kann ihn auch mit kaltem wasser zubereiten.