falscher kartoffelsalat

ein kartoffelsalat-ersatz mit wenig kohlenhydraten (knapp 4 %), lässt sich aus der steckrübe zaubern. er schmeckt zwar minimal süsser, als die klassische variante, ist ihr in der konsistenz aber sehr ähnlich.

kartoffelsalat

zutaten:

steckrübe, gekörnte gemüsebrühe, petersilie (fein gehackt), apfelessig, sonnenblumenöl, muskatnuss, pfeffer, schinkenspeck

zubereitung:

die steckrübe waschen, schälen, entsprechend schneiden, mit etwas wasser und gemüsebrühe in einen topf geben, bis zur gewünschten bissfeste garen und abkühlen lassen.

den schinkenspeck würfeln und in der pfanne auslassen, bis er schön knusprig ist.

den falschen kartoffelsalat mit je einem spritzer apfelessig, öl sowie einer prise muskatnuss und pfeffer abschmecken. den schinkenspeck und die gehackte petersilie hinzugeben und das ganze gut mischen.

schmeckt lauwarm oder kalt.

falsche bratkartoffeln

die steckrübe ähnelt in der konsistenz der kartoffel, bei einem kohlenhydratgehalt von gerade mal knapp 4 %. was liegt also näher, sie mal wie bratkartoffeln zuzubereiten. dazu wird sie geschält, entsprechend geschnitten und kann dann gebraten und gewürzt werden, wie die klassische variante.

bratkartoffeln

im geschmack ist sie etwas süsser als die kartoffel, aber nicht ganz so intensiv, wie z. b. knollensellerie.

püree von der steckrübe

die steckrübe war lange zeit als arme-leute-essen verpönt, erlebt aber derzeit eine renaissance. völlig zurecht, denn sie schmeckt lecker und ist, dank ihres kohlenhydratanteils von knapp 4 %, auch für die low-carb ernährung geeignet. es handelt sich dabei übrigens um eine unterart des raps (brassica napus sssp. rapifera). geschmacklich einordnen würde ich sie zwischen der kartoffel und der knollensellerie.

pueree steckruebe

zutaten:

steckrübe, butterschmalz oder speck, salz, pfeffer, muskatnuss, wasser, evtl. butter

zubereitung:

die steckrübe waschen, schälen und in würfel schneiden. diese werden dann in etwas butterschmalz oder dem ausgelassenen speck angebraten, bis sie beginnen braun zu werden.

anschliessend kommt etwas wasser hinzu, darin werden die steckrüben gegart, bis sie weich sind. am ende der garzeit sollte sich so gut wie kein wasser mehr im topf befinden.

nun wird mit je einer prise salz, pfeffer und muskatnuss abgeschmeckt.

dann kann man die steckrüben mit dem zauberstab pürieren. wer mag, gibt noch ein bis zwei flöckchen butter hinzu.

das püree von der steckrübe kann als beilage, oder mit angebratenen speckwürfeln auch als hauptmahlzeit verzehrt werden.

omelett mit grünkohl-speck-füllung

dieses rezept war eigentlich als knusper-omelett geplant, dafür habe ich die sojaschnetzel verwendet, mit denen ich auch paniere. doch der superdouber-crunchy-knusper-effekt blieb leider aus …

omelett-speck

zutaten (1 portion):

eier (3), speck (gewürfelt, ca. 50 g), grünkohl (in dünne streifen geschnitten, ca. 50 g), salz, pfeffer, muskatnuss, kümmel, butterschmalz, petersilie fein gehackt

zubereitung:

den speck in der pfanne auslassen, den fein geschnittenen grünkohl hinzugeben und das ganze bis zur gewünschten bissfeste brutzeln lassen. da der speck schon ordentlich salz mitbringt, habe ich nur mit etwas kümmel aus der mühle verfeinert.

die füllung warm stellen.

die eier in eine schüssel geben, mit salz, pfeffer sowie einer prise muskatnuss abschmecken und aufschlagen.

das omelett in etwas butterschmalz ausbacken, auf einen teller geben, mit der füllung belegen und einrollen.

mit der fein gehackten petersilie dekorieren.

low-carb panade

ob ein mit semmelbröseln paniertes schnitzel der low-carb ernährung widerspricht, darüber kann man sich streiten. trotzdem möchte ich hier eine möglichkeit zum kohlenhydratreduzierten panieren vorstellen. für das unten abgebildete kotelett habe ich sog. sojaschnetzel verwendet.

dabei handelt es sich um gemahlene und anschliessend „aufgeblasene“ sojabohnen, denen man einen grossteil ihres öls entzogen hat. sie sind auch als sojafleisch bekannt und man kann sie in verschiedenen körnungen erhalten. im getrockneten zustand enthalten sie ca. 15 % kohlenhydrate.

low-carb-panade

zum panieren verwendet man am besten die feinen. die variieren je nach hersteller in der grösse und müssen zerkleinert werden. dafür kann man eine kaffeemühle, bzw. einen stein-mörser nutzen. oder man platziert sie in einem gefrierbeutel und bearbeitet sie mit dem fleischklopfer.

soja-schnetzel-fein
sojaschnetzel „fein“

verwenden kann man die sojaschnetzel wie die semmelbrösel. in der konsistenz sind sie sich ähnlich. sie saugen sich beim braten übrigens schön mit fett voll. die panade ist sehr stabil.