schnitzel mit feigen und pecorino

mit gerade mal 13 % kohlenhydratanteil sind frische feigen durchaus für die low-carb-küche geeignet und zu fleisch oder käse passen sie vorzüglich. wenn dann noch netter besuch die eben erstandenen früchte bei einem vergisst, dann passt es wirklich.

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zutaten:

schweine oder kalbsschnitzel (dünn geschnitten), frische feigen, pecorino, salz, pfeffer, olivenöl

zubereitung:

die schnitzelchen ordentlich kloppen, salzen, pfeffern und im olivenöl anbraten. den pecorino reiben, die frischen feigen in dünne scheiben schneiden und die schnitzel ca. drei minuten vor ende der bratzeit damit belegen.

basilikum-schnitzel

einfach aber dennoch geschmackvoll: bassilikum-schnitzel, der quickie für zwischendurch. einfach ein schweine- oder kalbsschnitzel in olivenöl anbraten, pfeffern und salzen, anschliessend mit frisch gehacktem basilikum bestreuen und mit ein paar tröpfchen olivenöl abrunden.

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low-carb bruschetta

bruschetta und low-carb, wie geht denn das? ganz einfach, man muss hierzu nur das weissbrot mit den bösen, bösen kohlenhydraten durch tofu ersetzen und schon erhält man low-carb bruschetta. die sind dann übrigens auch für unsere vegetarischen freunde geeignet. der tofu sollte allerdiedings fest sein. ich habe hier den räuchertofu von alnatura verwendet, dessen rauchiges aroma harmoniert sehr gut mit der auflage.

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zutaten:

fester tofu, pizzatomaten aus dem döschen (abtropfen lassen), knoblauch, salz, pfeffer, majoran, bassilikum, olivenöl

zubereitung:

den tofu in maximal ein zentimeter dicke scheiben schneiden und mit dem knoblauch im ölivenöl kross braten. es muss sich eine schöne braune kruste bilden, dann kann man die low-carb bruschettas mit der hand essen, ohne das sie sich dabei biegen. anschliessend wird der tofu aus der pfanne genommen und darf auf küchepapier abtropfen. jetzt müssen die pizzatomaten und die gewürze noch für ca. zwei bis drei minuten in der pfanne ziehen, dann können die low-carb bruschettas damit belegt werden.

hackfleischsuppe mit wachteleiern

das kochen durchaus der ideenfindung dienen kann, beweist dieses low-carb rezept. beim schälen der wachteleier, genauer gesagt bereits nach dem ersten, stellte sich mir nämlich die frage, warum noch niemand nicht einen wachteleierschäler erfunden hat. diese putzigen kleinen dinger aus ihrer schale zu befreien ist nämlich eine echte sisyphosarbeit. vor allem wenn man den lieben langen tag ausser zwei äpfeln noch nüscht gefuttert hat.

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zutaten:

250 g gemischtes hackfleisch, 200 ml kokosmilch, 10 wachteleier, butter, salz, pfeffer, frisch gemahlener kümmel, sternanispulver

zubereitung:

die wachteleier bei kleiner flamme ca. zwei minuten garen, mit kaltem wasser abschrecken und abkühlen lassen. das hackfleisch in der butter leckerlich anbrutzeln und mit der kokosmilch ablöschen. nun wird das ganze mit dem zauberstab püriert, den gewürzen abgeschmeckt und darf bei kleiner flamme ziehen. die wachteleier schälen, dabei nicht verzweifeln und für ca. zwei minuten in der hackfleischsuppe ziehen lassen.

vielleicht sollte ich dieses rezept mal mit strausseneiern probieren, da könnte ich die schale nämlich als teller verwenden und hätte abwasch gespart …

mozzarella

mozzarella ist ein aus italien stammender frischkäse, der entweder aus büffelmilch (mozzarella di bufala) oder aus kuhmilch hergestellt wird. wegen seiner vielfältigen einsatzmöglichkeiten, nicht nur in der italienische küche, erfreut er sich großer verbreitung. aufgrund dieser großen nachfrage wird er heutzutage meist aus kuhmilch hergestellt.

die büffelmilch-variante unterscheidet sich zu dem aus kuhmilch hergestellten mozzarella im fettgehalt und im intensiveren, leicht säuerlichen geschmack. der fettgehalt liegt bei ca. 50 % i. tr. (büffelmilch), bzw. ca. 45 % i. tr. (kuhmilch).

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angeboten wird er meist in kugelform, als normal und minis. eine aufgeblähte packung kann ein zeichen für überlagerung und beginnende gärung sein.

mozzarella eignet sich sehr gut für die low-carb-küche, z. b. zum überbacken von gemüse oder in der kombination mit olivenöl und basilikum als insalata caprese.

grana padano (italienischer hartkäse)

grana padano ist ein aus norditalien stammender, dem parmigiono regiano (parmesan) ähnelnder hartkäse. je länger er reift, desto intensiver wird sein geschmack. hergestellt wird er aus kuhmilch. jünger gehandelter grana padano eignet sich hervorragend für gerichte, die nicht durch einen ausgeprägten käsegeschmack überlagert werden sollen.

verwenden kann man ihn in der low-carb-küche z. b. in fleisch- und tofu-gerichten, für salate ist er ebenfalls gut geeignet. auch über wienerle oder bratwürste gerieben schmeckt er lecker.

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rezept: schnitzel natur mit tomaten und grana padano

zutaten: schnitzel (vom schwein oder vom kalb), tomaten, olivenöl, salz, pfeffer

das olivenöl in der pfanne erhitzen, die schnitzel salzen und darin anbraten. die tomaten schneiden und kurz in der pfanne anbraten. die schnitzel pfeffern, mit den tomaten belegen und den grana padano darüberreiben. noch kurz ziehen lassen, bis der käse beginnt zu verlaufen.

tofu (sojakäse)

bei tofu, auch sojakäse genannt, handelt es sich um ein eiweißhaltiges nahrungsmittel das ursprünglich aus dem asiatischen raum stammt. der proteingehalt von 250 g tofu entspricht dabei dem eines 80 gramm steaks. aufgrund seiner vielfältigen einsatzmöglichkeiten, kann man tofu in der low-carb-küche hervorragend als fleischersatz verwenden.

hergestellt wird tofu aus sojamilch, in einem verfahren das dem der käseherstellung ähnelt. hierzu werden die sojabohnen über nacht eingeweicht und anschliessend zu einem püree verarbeitet. dieses wird nun aufgekocht und ausgepresst. so trennt sich die sojamilch vom sojakuchen. die sojamilch wird nun mit magnesiumchlorid, oder zitronensäure bzw. calciumulfat zum gerinnen gebracht bis eine käseähnliche masse entsteht. dann wird der tofu in form gepresst.

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tofu gibt es in vielen variationen, z. b. geräuchert, mit kräutern oder shitake-pilzen, mandeln, paprika, um nur einige zu nennen. ebenso vielfältig kann man ihn einsetzen, gebraten oder frittiert, in süssspeisen, suppen, shakes oder sossen. auch zum grillen ist tofu hervorragend geeignet.

low-carb maultaschen „dätscht mer net?“

wenn man wie ich ein paar jahre im schwabenland verbringen musste durfte, dann weiss man selbstgemachte maultaschen durchaus zu schätzen. nur sind sie halt aufgrund der teigtasche nicht wirklich low-carb. das brachte mich auf die idee für dieses rezept.

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zutaten:

schweinerouladen, das brät von groben bratwürsten und rinderhack zu gleichen teilen, blattspinat, petersilie, eier, salz, pfeffer, muskat, gemüsebrühe

zubereitung:

den blattspinat mit dem zauberstab zerkleinern und anschliessend mit brät, rinderhack, eiern, petersilie und den gewürzen zu einer breiigen masse verarbeiten. für eine bessere konsistenz bin ich da nochmal mit dem zauberstab durchgegangen. dann werden die schweinerouladen geklopft (wenn sie wie in meinem fall etwas zu dick ausgefallen sind) und damit gefüllt. verschlossen werden die low-carb maultaschen mit zahnstochern.

gut verschlossen und gefüllt wandern die low-carb maultaschen für ca. zwei minuten in kochende gemüsebrühe. anschliessend darf das ganze auf kleiner flamme noch für 20 minuten ziehen. nun kann man sie, in scheiben geschnitten, in der gemüsebrühe anrichten.

fazit:

geschmacklich harmoniert das ganze sehr gut, da man die low-carb maultaschen aber nicht wie die klassische version mit dem löffel zerkleinern kann, bedarf das rezept noch einer überarbeitung. auch werde ich mir beim nächsten mal die schweinerouladen noch dünner schneiden lassen.

frikadellensuppe

frikadellen vom vortag sind ja nicht so der bringer, so eine nacht im kühlschrank macht sie fest und trocken. ganz einfach aufrüschen kann man sie jedoch, lässt man die fleischpflanzerl für ca. 20 minuten in gemüsebrühe ziehen. dann sind sie schön saftig und weich.

wenn man der gemüsebrühe etwas mehr salz zusetzt, ergibt die frikadellensuppe übrigens ein hervorragendes katerfrühstück.

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low-carb spaghetti „pasta feeling“

low-carb spaghetti und andere kohlenhydratreduzierte pasta gibt es auch fertig zu kaufen. habe ich noch nie probiert, klingt mir irgendwie zu künstlich, will ich nicht. muss ich auch nicht, denn es gibt eine leckere alternative: spaghetti aus zucchini. herstellen lassen die sich übrigens in fünf minuten.

drauf gekommen bin ich da ob meines neuen gemüseschälers, der nämlich am unteren ende so seltsame zacken hat. und beim erstmaligen schälen einer salatgurke durfte ich dann entdecken, dass man auf diese art feine gurkenstreifen erhält. und die haben mich in sachen konsistenz stark an spaghetti erinnert.

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low-carb spaghetti zubereitung:

die zucchini waschen und schälen, anschliessend mit dem gemüsezesteur (so nenne ich diesen glücklichmacher jetzt einfach mal) feine streifen aus der zucchini abstreifen. handelt es sich dabei um eine grössere zucchini, sollte man aufhören wenn man die kerne erreicht hat. anschliessend werden die low-carb spaghetti in salzwasser oder gemüsebrühe für ca. drei minuten blanchiert und und können mit einer sosse nach wahl angerichtet werden.

was diese low-carb spaghetti für mich auch noch interessant macht, bei gerade mal 19 kcal auf 100 g kann man sich vom pesto das eine oder andere portiönchen mehr dazu gönnen.