carne sin chilli

das dieses leckerliche hackfleischgericht carne sin chilli ohne chilli auskommen muss, hat nichts mit low-carb zu tun, ich esse nicht gerne scharf. die schärfe von pfeffer finde ich ok, chilli ertrage ich jedoch nur in mikrodosierung. damit es dem original chilli con carne zumindest etwas ähnlich sieht, habe ich eine gemüsemischung mit gelben karotten verwendet. den mais habe ich nämlich weggelassen, mit einem anteil von fast 16 % ist der mit kohlenhydraten ja geradezu verseucht.

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zutaten:
hackfleisch vom rind, kidneybohnen (dose), schältomaten, karotten orange/gelb (gemüsemischung gefroren), olivenöl, thymian, gemüsebrühe

zubereitung:
das hackfleisch im erhitzten olivenöl scharf anbraten bis es die gewünschte bräune hat und dann mit den schältomaten ablöschen. die kidneybohnen und die gemüsemischung zugeben, mit der gemüsebrühe, dem thymian und dem pfeffer abschmecken und anschliessend bei reduzierter hitze köcheln lassen, je nach gewünschter bissfestigkeit des gemüses.

currywurst napoli

currywurst ist eine leckerliche sache, auch wenn dem enthaltenen ketchup eine ordentliche portion kohlenhydrate (19 %) mitgegeben ist. aus diesem grund wird es bei mir low-carb konform durch pizzatomaten (5 % kohlenhydrate) ersetzt.

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zutaten:
geflügelbratwurst, pizzatomaten, curry/kurkuma

zubereitung:
die bratwurst in scheiben schneiden und in rapsöl oder butterschmalz anbraten. haben die bratwurstscheiben die gewünschte bräunungsstufe erreicht, wird das ganze ordentlich mit curry und/oder kurkuma gepudert und anschliessend mit den pizzatomaten abgelöscht.

ich verwende hier geflügelbratwurst, weil die in der regel nicht so dominant schmeckt und besser mit den pizzatomaten harmoniert. ausprobiert habe ich es auch schon mit groben bratwürsten – naja.

mein ernährungskonzept

der teufel manifestiert sich in kohlenhydraten …

nein, low-carb ist nicht meine religion und dr. atkins nicht mein gott, auch wenn ich über die lektüre eines seiner – zugegeben sehr reisserisch aufgemachten – werke in das thema eingestiegen bin. low-carb ist für mich mittel zum zweck, es ermöglicht mir nur noch eine kleidergrösse im schrank vorhalten zu müssen. und dies bereits seit 2004.

begonnen hat es wie gesagt mit atkins im frühjahr 2004. zwei wochen phase eins, dann vier wochen pause und anschliessend weitere zwei wochen phase eins. in der dieser phase wird auf den verzehr von kohlenhydraten fast ganz verzichtet (max. 20 g pro tag). der speiseplan setzt sich aus 40 % eiweiß und 60 % fett zusammen. damit (und ein klein wenig sportlicher unterstützung) hatte ich mein gewicht auf eine vorzeigbare grösse reduziert.

mein ernährungskonzept besteht pi mal daumen aus 70 % obst, gemüse, hülsenfrüchten & co., sowie aus 30 % fleisch, wurst oder tofu. obst und gemüse futtere ich in der regel tagsüber verteilt und abends gibt es dann eine ordentliche eiweißmahlzeit.

dies halte ich von montag bis freitag konsequent durch. am wochenende sieht es etwas anders aus, da gönne ich mir dann auch mal kleine (oder grössere) sünden. denn für schwarzwälder kirschtorte oder die hefeknödel meiner freundin anneliese könnte ich töten. auch auf die kohlenhydrate in flüssiger form mag ich nicht verzichten.

vermute mal, es sind diese kleinen sünden, die mich vor heisshungerattacken auf kohlenhydrate bewahren.

im urlaub, restaurant oder bei freunden nehme ich es mit low-carb ebenfalls nicht so genau. da wird dann gefuttert wie es schmeckt. beim italiener sitzen und scaloppine mampfen, während der ganze tisch sich pasta reinschaufelt, habe ich mir einmal gegeben und anschliessend beschlossen, die sache etwas lockerer anzugehen.