topinambur-stampf

mit ihren gerade mal 4 g kohlenhydraten je 100 g, eignet sich die topinambur hervorragend als kartoffelersatz. sie ist übrigens nah mit der sonnenblume (helianthus annuus) verwandt und kann auch in unseren breiten im garten angebaut werden. das aroma würde ich als mild nussig/erdig beschreiben.

topinambur-stampf

„topinambur-stampf“ weiterlesen

low-carb reibekuchen

es ist schon seltsam, als ich noch kohlenhydrathaltig gegessen habe, kamen bei mir nie selbstgemachte reibekuchen auf den tisch. gegen die meiner oma konnte ich einfach nicht anstinken.

kichererbsenmehl erhält man übrigens im reformhaus oder naturkostladen. alternativ kann man auch sojamehl verwenden. es funktioniert aber auch ohne. dann hat der teig allerdiedings (noch) weniger bindung.

low-carb reibekuchen

low-carb reibekuchen

  1. steckrübe (330 g)
  2. ei (1)
  3. kichererbsenmehl (2 gehäufte teelöffel)
  4. salz, pfeffer, muskatnuss
  5. petersilie fein gehackt
  6. etwas sonnenblumenöl zum ausbacken

die steckrübe waschen, schälen und mit der groben seite des gemüsehobels reiben.

ei, kichererbsenmehl, die gewürze und die fein gehackte petersilie hinzugeben und alles gut vermischen.

da der „teig“ sehr locker wird, geht man beim ausbacken der low-carb reibekuchen am besten wie folgt vor:

kleine häufchen in die pfannen setzen und diese mit einem löffel flach streichen. gewendet wird erst, wenn die ränder beginnen braun und knusprig zu werden.

wie auch das kohlenhydratige original, saugen sich die reibekuchen mit öl voll. aus diesem grund legt man sie vor dem serverieren für einige zeit zwischen etwas küchenkrepp.

falsche bratkartoffeln

die steckrübe ähnelt in der konsistenz der kartoffel, bei einem kohlenhydratgehalt von gerade mal knapp 4 %. was liegt also näher, sie mal wie bratkartoffeln zuzubereiten. dazu wird sie geschält, entsprechend geschnitten und kann dann gebraten und gewürzt werden, wie die klassische variante.

bratkartoffeln

im geschmack ist sie etwas süsser als die kartoffel, aber nicht ganz so intensiv, wie z. b. knollensellerie.

cremesüppchen von der sojabohne

die sojabohne zeichnet sich durch ihren hohen eiweißanteil, von ca. 38 % aus. die getrockneten können in der küche eingesetzt werden, wie andere bohnen auch.

cremesueppchen-sojabohne

zutaten:

sojabohnen (getrocknet), kokosmilch, salz, pfeffer, sojasauce, kreuzkümmel und koriander (gemahlen), petersilie

zubereitung:

die sojabohnen waschen und für mindestens acht stunden in wasser einweichen. je länger sie darin quellen können, desto kürzer ist die garzeit.

das einweichwasser abgiessen. dann werden die sojabohnen mit der doppelten menge wasser für ungefähr eine stunde auf mittlerer hitze gegart. wenn sie schön mehlig sind und das wasser so gut wie verkocht ist, wandert das ganze in den mixer und wird püriert. dabei wird soviel von der kokosmilch hinzugegeben, bis die gewünschte konsistenz erreicht ist.

um die etwas gröberen stücke aus dem cremesüppchen zu entfernen, gibt man es durch ein feines sieb zurück in den topf. abgeschmeckt wird mit etwas salz, pfeffer, kreuzkümmel und koriander und einem spritzer sojasauce. dekorieren kann man mit petersilie.

bohnensalat (weisse bohnen)

für diesen bohnensalat kann man entweder weisse bohnen aus der dose, oder getrocknete verwenden. letztere sollten für mindestens zwölf stunden in wasser eingeweicht und anschliessend für ca. 40 minuten bei mittlerer hitze gegart werden.

bei den getrockneten tomaten auf ich auf die in öl eingelegten zurückgegriffen, es können aber auch die trockenen zum einsatz kommen. diese werden dann für ca. 30 minuten in lauwarmem wasser eingeweicht.

bohnensalat-weisse-bohnen

zutaten:

weisse bohnen, fenchel, getrocknete tomaten im verhältnis 2:1:1; olivenöl, aceto balsamico (weiss), salz, pfeffer, muskatnuss, gehackte petersilie

zubereitung:

den fenchel waschen, abtrocknen, in feine würfelchen schneiden und in etwas olivenöl bis zur gewünschten bissfeste andünsten. die getrockneten tomaten in streifen schneiden.

aus dem weissen aceto balsamico, dem olivenöl, der gehackten petersilie und je einer prise salz, pfeffer und muskantnuss das dressing anrühren.

alle zutaten zusammengeben, gut durchmischen und den bohnensalat für ca. 30 minuten ziehen lassen. er schmeckt sowohl lauwarm als auch kalt.

falscher kartoffelstampf

kartoffelstampf ist eine leckere sache – hätte man nicht bereits zwei stunden nach dem verzehr schon wieder hunger. eine ähnlich schmeckende, aussehende und für den gelegentlichen einsatz in der low-carb ernährung taugliche alternative, kann man aus linsen herstellen. die enthalten zwar mehr kohlenhydrate als die kartoffel, ihr eiweißanteil ist aber auch um einiges höher. somit machen sie länger satt.

kartoffelstampf

zutaten:

linsen (gelb, geschält) und wasser im verhältnis 1:2, salz, pfeffer, muskatnuss, butter, etwas gehackte petersilie zum garnieren.

zubereitung:

die linsen waschen und bei mittlerer hitze soweit garen, dass sie beginnen matschig zu werden, aber in der mitte noch etwas biss haben. wichtig dabei ist, dass man am ende einen relativ festen brei im topf hat. aus diesem grund sollte man nicht zuviel wasser verwenden und bei bedarf lieber noch etwas davon nachgiessen.

haben die linsen die gewünschte bissfeste erreicht, dann nimmt man den topf vom herd und schmeckt sie mit etwas salz, pfeffer, muskatnuss und ein paar flöckchen von der butter ab.

anschliessend kann man sie mit dem zauberstab bearbeiten, bis eine breiige masse entsteht. es sollten aber nicht alle linsen zu brei werden, denn das erzeugt die dem kartoffelstampf ähnliche konsistenz. wer die nicht mag, kann das ganze auch in den mixer geben und ein pürre daraus machen.

rote beete salat

obwohl sie mild süßlich schmeckt, enthält die rote beete nur ca. 9 % kohlenhydrate. sie kann gekocht oder roh, zum beispiel als salat verwendet werden.

rote beete salat

zutaten:

rote beete und mozarella (gerieben) im verhältnis 2:1, olivenöl, aceto balsamico, salz, pfeffer, muskatnuss und ein paar kräuter zum dekorieren

zubereitung:

die rote beete mit einer bürste säubern, von den würzelchen befreien und anschließend reiben. geschält werden muss sie nicht.

aus dem ölivenöl, aceto balsamico, je einer prise salz, pfeffer und etwas geriebener muskatnuss das dressing anrühren.

die rote beete mit dem geriebenen mozarella mischen und das dressing darüber geben. dekorieren kann man den salat mit gehackter petersilie oder basilikum.

update 2011:

weitere rezepte mit der roten beete finden sie hier –>

Rote Beete
die rote beete gibt es auch in weiß und gelb. oben zu sehen ist die sorte „Tonda di Chioggia“.