zucchiniröllchen mit hackfleischfüllung

das praktische an zucchinis ist, man muss sie nicht rollen, denn rund sind sie von natur aus. für dieses low-carb-rezept habe ich sie einfach in ca. fünf zentimeter dicke scheiben geschnitten und ausgehölt, sodass noch ein boden übrigblieb. anschliessend wurden sie gepfeffert und gesalzen und mit hackfleisch gefüllt. das hackfleisch habe ich mit salz, pfeffer und gemahlenem kümmel gewürzt.

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nach 30 minuten im auf 220 grad vorgeheizten ofen gab es dann noch eine abschliessende portion pfeffer und kümmel drüber und fertig war das ganze. kümmel lässt sich übrigens sehr gut in einer pfeffermühle mahlen.

lammhackfleisch mit zucchini

wenn man eine gemüsegarten hat, ist das keine schlechte sache. dadurch ist ein zucchini-notstand bei mir während der sommermonate quasi unmöglich. ich bevorzuge übrigens die etwas grösseren exemplare, zum einen stören mich die kerne nicht, dann meine ich festgestellt zu haben, sie wären im kühlschrank länger haltbar. und mit ihren knapp 2,5 % kohlenhydratanteil ist diese kürbisart auch noch very low-carb.

ich verarbeite zucchinis übrigens auch gerne zu einem salat, dann werden sie wie möhren geraspelt und mit salz, olivenöl, pfeffer sowie aceto balsamico abgeschmeckt. am liebsten jedoch futtere ich sie in der kombination mit hackfleisch.

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zutaten:
500 lammhackfleisch, eine grosse zucchini, olivenöl, salz, pfeffer, majoran (gerebelt), zwei knoblauchzehen

zubereitung:
das lammhackfleisch mit den ganzen knoblauchzehen anbraten, die geschnittenen zucchini unterheben, mit salz und pfeffer abschmecken und auf kleiner flamme köcheln lassen, sodass die zucchini noch etwas biss haben. kurz vor ende der garzeit wird das ganze dann mit dem majoran abgerundet.

die knoblauchzehen esse ich immer mit, durch das kochen verlieren sie nämlich an schärfe.

leberwurst-frikadellen

low-carb und weiche frikadellen habe ich bis heute noch nicht wirklich zusammenbekommen. denn, das brötchen (mit den bösen, bösen kohlenhydraten) zu ersetzen, ist nicht so ganz einfach. ich habe es einmal durch einen höheren ei-anteil versucht (naja …) und ein weiteres mal mit quark. so schmeckten die fleischpflanzerl dann auch, nach saurem und trockenem quark.

heute bin ich nun eine weitere variante angegangen, indem ich halbgrobe pommersche leberwurst dazugegeben habe. so weich wie die kohlenhydrathaltige version wurden sie zwar trotzdem nicht, aber der weg scheint zumindest mal zu stimmen. in sachen low-carb-küche gibt es halt immer noch so einiges zu entdecken.

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zutaten:
500 g rinderhackfleisch, 100 g halbgrobe pommersche leberwurst, zwei eier, gemüsebrühepulver, majoran, pfeffer, butterschmalz

zubereitung:
das rinderhackfleisch, die halbgrobe leberwurst und die eier gut vermischen und mit dem gemüsebrühepulver, majoran und dem pfeffer abschmecken. bei der gemüsebrühe habe ich mich hier etwas zurückgehalten, denn die leberwurst bringt ja schon von hause aus eine ordentliche portion salz mit. anschliessend wird das ganze im butterschmalz knusperlich braun gebraten.

die leberwurst ist in diesen frikadellen zwar zu schmecken, jedoch nicht dominant.

carne sin chilli

das dieses leckerliche hackfleischgericht carne sin chilli ohne chilli auskommen muss, hat nichts mit low-carb zu tun, ich esse nicht gerne scharf. die schärfe von pfeffer finde ich ok, chilli ertrage ich jedoch nur in mikrodosierung. damit es dem original chilli con carne zumindest etwas ähnlich sieht, habe ich eine gemüsemischung mit gelben karotten verwendet. den mais habe ich nämlich weggelassen, mit einem anteil von fast 16 % ist der mit kohlenhydraten ja geradezu verseucht.

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zutaten:
hackfleisch vom rind, kidneybohnen (dose), schältomaten, karotten orange/gelb (gemüsemischung gefroren), olivenöl, thymian, gemüsebrühe

zubereitung:
das hackfleisch im erhitzten olivenöl scharf anbraten bis es die gewünschte bräune hat und dann mit den schältomaten ablöschen. die kidneybohnen und die gemüsemischung zugeben, mit der gemüsebrühe, dem thymian und dem pfeffer abschmecken und anschliessend bei reduzierter hitze köcheln lassen, je nach gewünschter bissfestigkeit des gemüses.