geflügelsalat

dem heißhunger auf kohlenhydrate kann man vorbeugen, indem man sie gelegentlich sparsam einsetzt. obwohl ich für diesen geflügelsalat vollkorn farfalle verwendet habe, hat er nur 10 g kohlenhydrate auf 100 g. es handelt sich hier übrigens um ein aaet-rezept (= alles aus einem topf). d. h., man wird nicht für 10 minuten genuss mit einer stunde spülen bestraft. zumindest wenn man wie ich sein leben ohne eine spülmaschine fristen muss.

geflügelsalat

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pseudo sushi (maki)

bei maki handelt es sich um das gerollte sushi. dabei werden der reis und die entsprechende füllung in nori (blätter bestehend aus getrockneten und gerösteten algen) eingerollt. die kohlenhydratreduzierte alternative kann man herstellen, indem man den reis durch hühnerfleisch ersetzt.

sushi

ich habe dafür hühnerschlegel verwendet. die wurden in einem sud aus wasser, apfelessig, sojasoße, salz, zucker, pfeffer, curry, sternanispulver und koriandersamen gekocht. das dauert ca. 45 minuten.

anschließend lässt man sie abkühlen und entfernt die haut. dann wird das fleisch von den knochen gelöst und klein gezupft.

pseudo-sushi

das fleisch von einem hühnerschlegel reicht für ein algenblatt. als füllung habe ich salatgurkenstreifen und remoulade verwendet.

das befüllen und rollen entspricht der kohlenhydrathaltigen variante. eine anleitung zum rollen habe ich hier gefunden.

die glatte seite des nori sollte nach unten zeigen. damit die rolle zusammenhält, habe ich den oberen rand des algeblatts mit etwas wasser befeuchtet.

gegessen werden die pseudo makis wie die normalen, also mit sojasosse und marsmännchensperma wasabi.

als getränk dazu kann ich bancha tee empfehlen. dabei handelt es sich um einen koffeinarmen grüntee mit einer rauchig/holzigen note.

hühnersuppe

diese hühnersuppe besticht durch ihre milde säure. wer das nicht mag, fängt sie mit drei stück würfelzucker auf. die enthalten lediglich 6 g kohlenhydrate. einen schnellen anstieg des blutzuckerspiegels nach dem verzehr muss man also nicht befürchten.

sollte von der suppe etwas übrigbleiben, dann kann man sie von den festen bestandteilen trennen, etwas einreduzieren, einfrieren und als soßen- oder suppenbasis verwenden, wenn es einmal schnell gehen muss.

huehnersuppe

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entenbrust mit fenchel

aufgrund seines dem anis ähnlichen geschmacks, scheiden sich am fenchel die geister. wer ihn nicht mag, kann stattdessen auch zucchini verwenden.

entenbrust mit fenchel

entenbrust mit fenchel: zutaten und zubereitung

  1. entenbrust (1)
  2. fenchel (1 knolle)
  3. sherry
  4. salz, pfeffer

die haut von der entenbrust trennen und beim fleisch die sehnen entfernen. beides in streifen schneiden, salzen und pfeffern.

den fenschel waschen, abtrocknen und schneiden.

die haut in der pfanne solange auslassen, bis sie kross und braun wird. ggfs. überschüssiges fett abschütten.

den fenchel unterheben und bis zur gewünschten bissfeste mit anschwitzen.

mit einem schuss vom sherry ablöschen.

die fleischstreifen dazugeben und kurz mit anbraten.

falls nötig, noch mit etwas salz und pfeffer abrunden.

hühnerbrust an himbeersosse

mit ihrem gerade mal ca. 5 %igen kohlenhydratanteil sind himbeeren ein fruchtig erfrischender farbklecks und ideal für den einsatz in der low-carb küche. kalt oder lauwarm passt diese sosse übrigens auch hervorragend zu feldsalat.

huehnerbrust himbeersosse

zutaten:

hühnerbrust (vom huhn), himbeeren (300 g, gefroren), schlagsahne (200 ml), weinbrand, gekörnte gemüsebrühe, sternanispulver, salz, pfeffer und etwas butter zum anbraten

zubereitung:

die hühnerbrüste salzen, in etwas butter gut durchbraten und warm stellen. die gefrorenen himbeeren in die pfanne geben, auf mittlerer stufe unter rühren verflüssigen und mit einem stamperl weinbrand ablöschen. dann kommt die sahne hinzu und die himbeersosse wird mit der gekörnten gemüsebrühe, einer prise sternanispulver und etwas pfeffer abgeschmeckt.

um sie von den störenden kernchen zu befreien, wird die sosse vor dem servieren durch ein sieb gegeben. ganz los wird man sie so zwar nicht, aber schliesslich sind zahnbürsten ja auch low-carb …

low-carb klopse

dank der verwendeten hühnerbrust (vom huhn) ist dieses rezept nicht nur low-carb, sondern auch low-fat.

low-carb klopse

zutaten:

ca. 400 g hühnerbrust (vom huhn), ca. 100 g linsensprossen, petersilie, salz, pfeffer, muskatnuss, sternanispulver

zubereitung:

die linsensprossen in etwas wasser für ca. zehn minuten garen, abkühlen lassen, überschüssige flüssigkeit abgiessen und anschliessend mit dem zauberstab pürieren. die hühnerbrust (nicht vom gänsegeier!) durch den fleischwolf drehen und zum linsenpüree geben. gewürzt wird mit salz, pfeffer, sternanispulver, muskatnuss und etwas kleingehackter petersilie. nun wird das ganze zu einer teigigen masse verrührt und daraus die klopse geformt. diese wandern für ca. 20 minuten in leicht kochendes salzwasser, bis sie oben schwimmen. alternativ kann man sie auch in gemüsebrühe garen.

die low-carb klopse eignen sich als einlage für suppen, oder können zu gemüse gereicht werden.

anstatt klopse kann man aus der masse auch frikadellen formen und diese in etwas butter anbrutzeln.

low-carb-frikadelle.jpg

low-carb spätzle „schwäbisch mammele“

das spätzle und low-carb kein widerspruch in sich sein müssen, beweist die variante aus hühnerbrust (vom huhn) und eiern.

low-carb spaetzle

zutaten:

hühnerbrust (vom huhn), eier, salz, pfeffer, wasser

zubereitung:

die hühnerbrust (vom huhn) durch den fleischwolf drehen und anschliessend mit den eiern vermischen. ich habe auf 450 gramm hühnerbrust (vom huhn) drei eier verwendet. etwas salz hinzugeben und das ganze mit dem pürrierstab zu einer teigig-flüssigen masse verarbeiten. dieser teig kommt nun in die spätzlespresse und wandert für ca. fünf bis zehn minuten in heisses, jedoch nicht kochendes wasser. gelegentliches vorsichtiges rühren verhindert ein zusammenkleben der low-carb spätzle.

die low-carb spätzle sind etwas trockener als ihre kohlenhydrathaltigen vorbilder, was sie zur verwendung als käsespätzle nur bedingt eignet. sie harmonieren aber hervorragend mit linsen. ob sie sich auch von hand schaben lassen, kann ich leider nicht sagen, denn daran habe ich mich seit meiner schulzeit nicht mehr versucht.

fenchel-huhn

auch wenn sich am fenchel die geschmäcker scheiden, ich liebe ihn und würde ihn sogar futtern, wäre er nicht low-carb. mit einem kohlenhydrat-anteil von ca. sieben prozent ist er dies jedoch. bei mir kommt er bevorzugt roh auf den tisch, für dieses low-carb rezept habe ich einmal die gedünstete variante verwendet.

low-carb rezept für hühnchen mit fenchel und kokosmilch

zutaten:

hühnerschlegel (vom huhn), fenchel (ich habe für drei schlegel eine grosse knolle verwendet), gekörnte gemüsebrühe, kokosmilch, knoblauch (eine zehe), sesamöl, salz, kurkuma, sternanispulver

zubereitung:

die hühnerschlegel (vom huhn) in der gemüsebrühe weichelich weich garen, abkühlen lassen, von der haut befreien und fein zerlegen. den fenchel schneiden und anschliessend mit dem gurkenhobel in feine streifen raspeln. nun werden fenchel und knoblauch im sesamöl angeschwitzt, bis die gewünschte bissfeste erreicht ist. bei mir darf es in der regel etwas fester sein, in diesem fall bildete der knackige fenchel einen schönen kontrast zum zarten hühnerfleisch (vom huhn).

jetzt wird das hühnerfleisch (vom huhn) untergehoben und das ganze mit einem kräftigen schluck kokosmilch (hier ca. 100 ml) abgelöscht. abgeschmeckt wird mit salz, kurkuma (oder curry) und dem sternanispulver.