pistaziencreme mit minze

ob ich meine halbwegs passable figur (74 kg/1,84 m) wirklich der low-carb-ernährung zu verdanken habe, da bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. vermutlich liegt es an der vielen bewegung, die ich mir beim kochen gönne. denn ständig fällt mir dabei auf, dass ich eine zutat vergessen habe und ich muss nochmals lostigern. dank einer wohnung im dritten stock und mangels aufzug, kommen da schon ein paar meter zusammen.

heute z. b. ist mir aufgefallen – beim schälen der pistazien – das es die ja bereits geschält zu kaufen gibt und sie sich in dieser form viel besser zur verarbeitung in einer creme eignen. denn sie kommen ohne das trockene häutchen daher. habe es dann mit beiden probiert, geschmacklich macht es keinen unterschied, aber haptisch. die selbst geschälten kann man stundenlang pürieren, cremig weich werden sie trotzdem nicht.

kohlenhydratanteil: 13,5 g (gesamt) = 4,5 g je 100 g.

pistaziencreme

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mandelplätzchen

was macht man mit einem rezept das nicht ganz, aber zumindest doch halb misslungen ist? man versieht es mit dem hinweis: „nachbacken auf eigene gefahr!“. denn zumindest das foto ist ja was geworden und soll nicht auf der festplatte verschimmeln.

die plätzchen waren nämlich etwas trocken. wobei ich mir nicht sicher bin, ob das am teig lag oder an der etwas langen backzeit (30 min.).

kohlenhydratanteil: ca. 18 %. zukünftige backlust: 0 %.

mandelplätzchen

mandelplätzchen: zutaten und zubereitung

  • gemahlene mandeln (100 g)
  • weizenvollkornmehl type 1700 (40 g)
  • butter (50 g)
  • eigelb
  • etwas milch
  • kakaopulver (1 gehäufter teelöffel)
  • gehackte mandeln zum dekorieren

den backofen auf 180 grad vorheizen.

die gemahlenen mandeln und ein paar von den gehackten, das mehl, butter und eigelb sowie das kakaopulver in eine schüssel geben und solange gut vermischen, bis ein teig entsteht. dabei gibt man soviel von der milch hinzu, bis dieser eine formbare konsistenz erreicht hat.

die mandelplätzchen formen, mit den gehackten mandeln bestreuen, auf ein backpapier geben – leicht andrücken damit sie später nicht abfallen – und anschließend für ca. 30 minuten im ofen verschwinden lassen.

mandel-joghurt

eine nachspeise mit nussig-schokoladigem aroma, einer mild säuerlichen note und einem kohlenhydratanteil von ca. 15 %. dieses rezept funktioniert übrigens auch mit schmand oder saurer sahne. wer es nicht ganz so säuerlich mag, kann mascarpone und etwas milch verwenden.

mandel joghurt

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rhabarberkompott

mit seinen gut 1,5 % kohlenhydraten auf 100 g ist rhabarber very low-carb. so schmeckt er allerdiedings auch, nämlich sauer. seine säure kann man ohne die zugabe von zucker nicht abmildern. aus diesem grund habe ich dem kompott noch ein paar andere früchte beigemischt. sein kohlenhydrat-anteil liegt bei ca. 6 % und es schmeckt leicht sauer – zumindest für meine zuckerentwöhnten geschmacksknospen.

rhabarberkompott

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kakaocreme

wenn man von der süssen seite stammt und mit schocki und co. per du ist, dann kann low-carb eine tortur sein. für mich gilt das zum glück nicht, denn ich neig(t)e eher dazu chips und erdnüsse samt packung zu verputzen. nichtsdestotrotzdem habe ich mich mal drangemacht, etwas schockigeschmackähnliches zu kreieren.

kakaocreme

zutaten:

mascarpone (200 g), kakaopulver (1 gehäufter teelöffel), weinbrand (1 teelöffel), milch (1 esslöffel), gehackte haselnüsse zum garnieren

zubereitung:

die gehackten haselnüsse ohne fett kurz anrösten und abkühlen lassen. den mascarpone und die restlichen zutaten in eine schüssel geben und das ganze mit einem löffel gut verrühren. die milch kann, muss aber nicht, macht die kakaocreme jedoch geschmeidiger und sie lässt sich besser rühren. anschliessend mit ein paar gerösteten haselnüssen dekorieren.

geschmacklich geht diese version in die richtung „ein hauch von zartbitterschokolade“ …

kakaocreme erdbeere

… wer es etwas lieblicher mag, lässt die milch weg und verwendet stattdessen fünf mittelgrosse, mit einer gabel zerdrückte erdbeeren. aufgrund der fruchtsüsse schmeckt es dann fast schon schokoladig.

vanillecreme

eine low-carb vanillecreme lässt sich einfach herstellen, wenn man auf frischkäse zurückgreift. im geschmack unterscheidet sie sich von ihrer zuckerhaltigen verwandten, denn der grundton ist salzig. da der salzgehalt von frischkäse je nach hersteller variiert, sollte man diesen vor der zubereitung probieren.

vanillecreme

zutaten:

frischkäse (300 g), vanilleschote (1), milch, weinbrand, mandelsplitter zum dekorieren

zubereitung:

die vanilleschote aufschneiden und das mark mit einem messer auslösen. dieses wird dann mit je einem schuss milch und weinbrand gut vermischt. anschliessend kommt es zum frischkäse und wird gerührt, bis eine cremige masse entsteht. abschliessend gibt man die vanilleschote hinzu und lässt das ganze für ein paar stündchen im kühlschrank durchziehen. die schote wird vor dem anrichten wieder entfernt.

serviert werden kann die low-carb vanillecreme mit gerösteten mandelsplittern. wer es nicht ganz so salzig mag, kann anstatt des frischkäse mascarpone verwenden.