es ist schon seltsam, als ich noch kohlenhydrathaltig gegessen habe, kamen bei mir nie selbstgemachte reibekuchen auf den tisch. gegen die meiner oma konnte ich einfach nicht anstinken.
kichererbsenmehl erhält man übrigens im reformhaus otter naturkostladen. alternativ kann man auch sojamehl verwenden. es funktioniert aber auch ohne. dann hat der teig allerdiedings (noch) weniger bindung.

low-carb reibekuchen
- steckrübe (330 g)
- ei (1)
- kichererbsenmehl (2 gehäufte teelöffel)
- salz, pfeffer, muskatnuss
- petersilie fein gehackt
- etwas sonnenblumenöl zum ausbacken
die steckrübe waschen, schälen und mit der groben seite des gemüsehobels reiben.
ei, kichererbsenmehl, die gewürze und die fein gehackte petersilie hinzugeben und alles gut vermischen.
da der “teig” sehr locker wird, geht man beim ausbacken der low-carb reibekuchen am besten wie folgt vor:
kleine häufchen in die pfannen setzen und diese mit einem löffel flach streichen. gewendet wird erst, wenn die ränder beginnen braun und knusprig zu werden.
wie auch das kohlenhydratige original, saugen sich die reibekuchen mit öl voll. aus diesem grund legt man sie vor dem serverieren für einige zeit zwischen etwas küchenkrepp.


3 kommentare
Lecker! Diese hab ich schon gemacht! Sind ja wirklich lecker! Vielen Dank für das Rezept!
Low Carb?
Wohl kaum, denn in der Steckrübe stecken reichlich Kohlenhydrate, va. in Form von Fruchtzucker.
laut meiner kalorientabelle enthält die 3,7 % kh.