Archiv für Mai, 2010

salbeihuhn

salbei zählt zu den kräutern, die auch im getrockneten zustand sehr aromatisch sind. für dieses salbeihuhn habe ich mich übrigens von tim mälzer inspirieren lassen …

salbeihuhn

salbeihuhn: zutaten und zubereitung

  • hühnerschlegel (2)
  • für den sud: 500 ml wasser, salz (30 g), salbei getrocknet (5 g)
  • für das pesto: olivenöl (70 ml), parmesan (30 g), eine hand voll frische salbeiblätter

das salz im wasser auflösen, den getrockneten salbei und die hühnerschlegel dazugeben und das ganze für 24 stunden im kühlschrank marinieren lassen.

die hühnerschlegel aus dem sud nehmen, von den anhaftenden salbeiresten befreien und im abgedeckten bräter im auf 180 grad vorgeheizten ofen für 30 minuten garen.

in der zwischenzeit wird aus dem olivenöl, dem parmesan und den salbeiblättern ein pesto hergestellt. damit bestreicht man die hühnerschlegel, erhöht die temperatur des ofens auf 250 grad und lässt sie nun für weitere 15 minuten – aber diesmal im geöffneten bräter – vor sich hin brutzeln. nach ca. zehn minuten werden sie erneut mit dem pesto bestrichen.

so erhält das huhn eine knusprige haut. es schmeckt von aussen und innen angenehm nach salbei.

bärlauch-erdnuss-pesto

manchmal kreiere ich rezepte um andere projekte damit zu bewerben. so wie in diesem fall meine seite über erdnüsse. die übrigens nur knapp 10 % kohlenhydrate auf 100 g enthalten.

baerlauchpesto

bärlauch-erdnuss-pesto: zutaten und zubereitung

  • bärlauch (200 g)
  • erdnussöl (100 ml)
  • geröstete erdnüsse (50 g)
  • parmesan (50 g)
  • salz, pfeffer, muskatnuss

den bärlauch waschen, gut abtropfen lassen und anschließend grob schneiden. den parmesan reiben.

den bärlauch mit den erdnüssen, dem erdnussöl sowie dem parmesan in eine schüssel geben und das ganze solange mit dem zauberstab bearbeiten, bis eine sähmige masse entsteht.

mit je einer prise salz, pfeffer und muskatnuss abschmecken.

das bärlauch-erdnuss-pesto passt gut zur weißwurst oder einem schnitzel natur.

ketchup

warum einige hersteller ihr ketchup so stark zuckern, dass es eher wie konfitüre schmeckt, ist mir ein rätsel. von den stark essiglastigen billigmarken mal ganz abgesehen. denn für mein empfinden reicht die grundsüße, die tomaten mitbringen völlig aus.

ketchup

ketchup: zutaten und zubereitung

  • passierte tomaten (1000 ml)
  • aceto balsamico (50 ml)
  • sherry medium dry (50 ml)
  • salz, pfeffer, muskatnuss

ergibt ca. 600 ml ketchup, das ungefähr 9 % kohlenhydrate auf 100 ml enthält.

die passierten tomaten, den aceto balsamico und den sherry in einen topf geben und auf mittlerer hitze unter gelegentlichem rühren solange einreduzieren, bis das ketchup die gewünschte konsistenz erreicht hat.

mit je einer prise salz, pfeffer und muskatnuss abschmecken. in gläser abfüllen.

rhabarberkompott

mit seinen gut 1,5 % kohlenhydraten auf 100 g ist rhabarber very low-carb. so schmeckt er allerdiedings auch, nämlich sauer. seine säure kann man ohne die zugabe von zucker nicht abmildern. aus diesem grund habe ich dem kompott noch ein paar andere früchte beigemischt. sein kohlenhydrat-anteil liegt bei ca. 6 % und es schmeckt leicht sauer – zumindest für meine zuckerentwöhnten geschmacksknospen.

rhabarberkompott

rhabarberkompott: zutaten und zubereitung

  • rhabarber (1 kg)
  • erdbeeren (100 g, gefroren)
  • blaubeeren (100 g, gefroren)
  • sherry medium dry (100 ml)
  • eine prise zimt

den rhabarber waschen und in ungefähr drei zentimeter lange stücke schneiden. abziehen muss man ihn nicht.

das obst zusammen mit dem sherry in einen topf geben und das ganze auf mittlerer stufe unter gelegentlichem rühren vor sich hin köcheln lassen, bis der rhabarber schön weich ist.

mit einer guten prise zimt abrunden. alternativ kann auch sternanispulver verwendet werden.

das rhabarberkompott schmeckt lauwarm und kalt.

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